Soeben wurden mir auf einem IT-News-Portal folgende Werbeanzeigen ausgeliefert:

Ich suchte nach Artikeln zu The Gimp, einer Open-Source-Bildbearbeitung. Open Source heißt (vereinfacht), dass die Software von jedem gratis im Quellcode eingesehen, modifiziert, verwendet und weiterverteilt werden darf.
Nun führen beide Anzeigen zu Seiten, wo Open-Source-Programme zum Download angeboten werden – allerdings kostenpflichtig. Sie enthalten AGB-Passagen wie:
Durch Drücken des Buttons “Anmelden und zum Download” entstehen Ihnen Kosten von 96 Euro inkl. Mehrwertsteuer pro Jahr (12 Monate zu je 8 Euro). Vertragslaufzeit 2 Jahre.
Ein Hinweis für alle: Freie Software, die man nur herunterladen darf, wenn man sich namentlich anmeldet (ganz zu schweigen von entstehenden Kosten), sollte misstrauisch machen. Sie ist immer auch anderweitig ohne Registrierung erhältlich; entweder auf der Homepage des Projektes selbst oder bei größeren Hostern wie bspw. SourceForge.
Warum schreibe ich jetzt über ein altbekanntes leidiges Problem? Eben deswegen weil solche Seiten offensichtlich immer noch intensiv online beworben werden (können).
Zu diesem und anderen (Datenschutz-)Themen haben wir in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Niedersachsen eine Broschüre erstellt. Sie heißt (wie zugegebenermaßen so ziemlich alles von uns) “MEINE DATEN!” und ist hier gratis – und ganz ohne Anmeldung
– als PDF herunterladbar.
Edit: Der Werbe-Anbieter wurde natürlich informiert, was er da ausliefert.





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